Antiker byzantinischer Goldring

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    • Ein seltenes und zutiefst eindrucksvolles Zeugnis der frühmittelalterlichen byzantinischen Welt: Dieser hochkarätige Goldring datiert um das 8.–10. Jahrhundert und ist mit einem heiligen Bildnis der Theotokos (Gottesmutter) mit dem Christuskind graviert. Ringe dieser Art waren nicht bloß Schmuck, sondern Andachtsikonen im Miniaturformat, die nah am Körper getragen wurden – als Schutz, Glaubensbekenntnis und Zeichen des Standes.

      Der Ring ist aus massivem hochkarätigem Gold gefertigt (ca. 21K). Die Schiene verbreitert sich zu den Schultern hin und ist mit Kreismotiven verziert, einer in der byzantinischen Metallkunst verbreiteten architektonischen Gestaltung, die den zentralen Ringkopf rahmt und hervorhebt. Der runde Kopf misst etwa 9mm im Durchmesser und zeigt die Jungfrau Maria mit dem Christuskind; beide gravierten Figuren sind auf dem Goldgrund mit Niello gefüllt.

      Niello ist eine Dekortechnik mit einer schwarzen Metalllegierung, die vor allem aus Silber, Kupfer, Blei und Schwefel besteht. Die pulverisierte Legierung wird durch Erhitzen in die gravierten Vertiefungen der Metalloberfläche eingeschmolzen und anschließend bündig poliert, sodass ein markanter schwarzer oder dunkelgrauer Kontrast entsteht. Während Niello in der gesamten Antike vielfach auf Silber verwendet wurde, war seine Anwendung auf Gold besonders im byzantinischen Schmuck beliebt.

      Ein eng verwandtes Beispiel ist als Leihgabe im Metropolitan Museum of Art zu sehen (Inventarnummer L.2015.72.49). Zahlreiche vergleichbare Ringe mit niellierten religiösen Darstellungen bewahrt die berühmte byzantinische Sammlung des Dumbarton Oaks museum, darunter die Inventarnummern BZ.1974.23, BZ.1968.8, BZ.1958.37, BZ.1969.77, BZ.1937.27 und BZ.1953.12.7. Diese Parallelen verorten den vorliegenden Ring eindeutig im gesicherten Bestand frühmittelalterlichen byzantinischen Andachtsschmucks.

      • Gewicht: 6.45g
      • Ringgröße: UK I 1/2; US 4.5r
      • Zustand: Trotz des hohen Alters guter Zustand; feiner Haarriss außen an der Schiene, deutlich erkennbare niellierte Darstellung mit altersgemäßen Oberflächenspuren

      Ein außergewöhnliches und wissenschaftlich bedeutsames Beispiel byzantinischen religiösen Schmucks; tragbar, historisch bedeutend und von tiefer Symbolkraft.

      Mit Echtheitszertifikat (Certificate of Authenticity). Kostenloser, versicherter Versand per DHL Express aus London. Ringe passen wir, wo möglich, kostenlos in der Größe an. Je nach Land können Einfuhrabgaben und Steuern anfallen.
    Ein seltenes und zutiefst eindrucksvolles Zeugnis der frühmittelalterlichen byzantinischen Welt: Dieser hochkarätige Goldring datiert um das 8.–10. Jahrhundert und ist mit einem heiligen Bildnis der Theotokos (Gottesmutter) mit dem Christuskind graviert. Ringe dieser Art waren nicht bloß Schmuck, sondern Andachtsikonen im Miniaturformat, die nah am Körper getragen wurden – als Schutz, Glaubensbekenntnis und Zeichen des Standes.

    Der Ring ist aus massivem hochkarätigem Gold gefertigt (ca. 21K). Die Schiene verbreitert sich zu den Schultern hin und ist mit Kreismotiven verziert, einer in der byzantinischen Metallkunst verbreiteten architektonischen Gestaltung, die den zentralen Ringkopf rahmt und hervorhebt. Der runde Kopf misst etwa 9mm im Durchmesser und zeigt die Jungfrau Maria mit dem Christuskind; beide gravierten Figuren sind auf dem Goldgrund mit Niello gefüllt.

    Niello ist eine Dekortechnik mit einer schwarzen Metalllegierung, die vor allem aus Silber, Kupfer, Blei und Schwefel besteht. Die pulverisierte Legierung wird durch Erhitzen in die gravierten Vertiefungen der Metalloberfläche eingeschmolzen und anschließend bündig poliert, sodass ein markanter schwarzer oder dunkelgrauer Kontrast entsteht. Während Niello in der gesamten Antike vielfach auf Silber verwendet wurde, war seine Anwendung auf Gold besonders im byzantinischen Schmuck beliebt.

    Ein eng verwandtes Beispiel ist als Leihgabe im Metropolitan Museum of Art zu sehen (Inventarnummer L.2015.72.49). Zahlreiche vergleichbare Ringe mit niellierten religiösen Darstellungen bewahrt die berühmte byzantinische Sammlung des Dumbarton Oaks museum, darunter die Inventarnummern BZ.1974.23, BZ.1968.8, BZ.1958.37, BZ.1969.77, BZ.1937.27 und BZ.1953.12.7. Diese Parallelen verorten den vorliegenden Ring eindeutig im gesicherten Bestand frühmittelalterlichen byzantinischen Andachtsschmucks.

    • Gewicht: 6.45g
    • Ringgröße: UK I 1/2; US 4.5r
    • Zustand: Trotz des hohen Alters guter Zustand; feiner Haarriss außen an der Schiene, deutlich erkennbare niellierte Darstellung mit altersgemäßen Oberflächenspuren

    Ein außergewöhnliches und wissenschaftlich bedeutsames Beispiel byzantinischen religiösen Schmucks; tragbar, historisch bedeutend und von tiefer Symbolkraft.

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